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Walter(Schweiz)
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Super Tour, super Orga, super Gruppe. Hätte nicht gedacht dass es so zur Sache geht. Ich komme wieder. Fahrtwind…

Marcel
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Überragende Landschaften,
super Fahrspaß und richtig viel Fahrtwind!

Eric
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Nicht nur eine Motorradtour... sondern vielmehr ein ganz besonderes Erlebnis für Körper und Seele in einem Landstrich so geheimnisvoll wie auch wunderschön...

Holger
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Klasse Organisation, tolle Hotels, nette Leute, viel Fahrspaß und abwechslungs- reiche Landschaften! Deshalb: 3x Daumen hoch und bis zum nächsten Mal!!!

Jörg
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Tolle Leute, super Guide, nehmt euch für den Fahrtwind Zeit! Geiler Trip!!!

Jürgen
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Traumhafte Tour, alles perfekt. Traumhafte Kurven, Landschaften und Teilnehmer. Werde nächstes Jahr wieder mit Euch fahren.

Matthias G.
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10 Tage mit dem Mopped, 3 Länder, klasse Strecken und Leute, ein super Guide, das macht Lust auf mehr, ich bin wieder dabei...!

Matthias N.
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Wahrscheinlich eine der besten Möglichkeiten 1 Woche mit dem Motorrad zu verbringen.

Herbert & Karin
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Fast hinter jeder Kurve (und davon gab es mehr als genug) eine Überraschung!

Marita & Hansi
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Die Tour wird uns immer als tolle und aufregende Zeit in Erinnerung bleiben. Der “Fahrtwind 2015” ist schon wieder verlockend!

Heike & Micha
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Für eine Woche den Alltag vergessen...mit netten Leuten, vielen neuen Eindrücken und Spaß ohne Ende!

Andre_Annette
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In 10 Tagen drei gastfreundliche Länder mit reizvoller Landschaft kennengelernt!

Marc
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Coole Leute, tolle Kurven, 1a Landschaft und ein Tourguide der sein Handwerk versteht. Was will man mehr!!!

Frank und Hermine
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Unser schönster Motorradurlaub bisher!

Daniel
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Freiheit, Abenteuer, Freunde und Kurven ohne Ende...

Holger
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Traumhafte, einsame Straßen- was für ein Panorama - danke nochmal für Organisation und Durchführung !!!

Hans
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Nur eins der vielen Highlights - die Krka Wasserfälle.

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Ein Traum zwischen Himmel und Erden.

Martin
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Auch bei meiner zweiten Teilnahme endlos begeistert...

Jörg & Elena
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Sensationell...

Orchids
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Endlose Serpentinen, Berge, Schluchten, Nationalparks und das Meer – eine Landschaft, die ihresgleichen sucht…

Eindrücke der Balkan Extrem Tour 2010

„Mit großer Erwartung habe ich meinem bislang größten Motorradabenteuer entgegengefiebert. „Balkan Extrem“ – die Tour trägt nicht von ungefähr diesen Namen, denn mehr als 2.500 km Wegstrecke in nur 6 Fahrtagen sind kein Pappenstiel. Täglich waren  rund 400 bis 500 km zurückzulegen. Das klingt zunächst nicht viel. Bedenkt man jedoch, dass die Route nur über das Hinterland auf schmalen Verbindungsstraßen und endlosen Schotterpisten, die teilweise nicht breiter sind als ein PKW, entlang führte, so kann man sich vielleicht leichter ein Bild davon machen, was es bedeutet täglich 10 bis 12 Stunden bei voller Konzentration im Sattel zu sitzen.

Für mich war diese Tour etwas ganz besonderes, denn ich kannte die Balkanländer bislang nur aus der Sicht des durchschnittlichen Pauschaltouristen, der vom Reiseleiter mit stetem Blick auf die Uhr lediglich durch die obligatorischen Touristenzentren gehetzt wird und dem die eigentlichen Reize der bereisten Länder verborgen bleiben.
Die Balkan Extrem Tour war für mich eine einzigartige Gelegenheit, durch entlegene Dörfer zu fahren, bildschöne Landschaften zu bewundern und gleichzeitig auch meine eigenen Grenzen zu erfahren.
Man schwelgt im Angesicht der atemberaubenden Panoramen, die sich einem hinter jeder Kurve bieten, in schier endloser Zufriedenheit und Bewunderung über das, was die Natur hervorzubringen in der Lage ist und fragt sich im nächsten Moment, wenn man hart am Abgrund auf unbefestigter Schotterpiste dahindriftet, warum man sich das alles eigentlich antut. Ein kleiner Fahrfehler und alles ist vorbei…Doch es geht immer weiter.
Getrieben von der Neugier, was einen hinter der nächsten Biegung oder Erhebung erwartet, welche neuen Eindrücke und „Überraschungen“ einen erwarten, strebt man stetig vorwärts, so lange, bis man das Tagesziel erreicht hat.

Es ist erstaunlich wie viele Naturwunder und Sehenswürdigkeiten man in so kurzer Zeit anfahren kann. Die Plitvicer Seen, die Stadt Mostar mit der „Alten Brücke“, Dubrovnik, der Durmitor Nationalpark, die Tara Schlucht, der Sveti Rock Pass, der Scutari See sowie die große Hochebene in Bosnien seien hier nur beispielhaft genannt. Die Abfahrt aus 1.600 m Höhe in die Bucht von Kotor war ebenfalls ein Erlebnis, was mich besonders gefesselt hat. Man sieht tief unter sich, am Ende der  fast 30 km langen, von hohen und sehr steilen Bergflanken gesäumten, stark gewundenen fjordartigen Bucht der südöstlichen dalmatinisch-montenegrinischen Adriaküste, die Stadt Kotor unter sich liegen und fährt dann über schier endlose Serpentinen auf der sich eng an den Fels schmiegenden Gebirgsstraße hinunter bis auf Meeresspiegelhöhe. Im Gegenzug trifft man in 2.000 m Höhe noch auf derartige Schneemengen, dass ein Weiterkommen nur durch schmale freigefräste Durchgänge möglich ist, die von über 2 m hohen  Schneewänden links und rechts des schmalen Bergpfades gesäumt sind. Selbst Bären kann man hier in freier Wildbahn antreffen. Wir hatten das Glück, eine Bärin mit ihren 2 Jungen beobachten zu können – selbstverständlich mit respektvollem Abstand.

Es gibt aber nicht nur die Schönheit der Natur zu sehen sondern auch Dinge, die einen unweigerlich zum Nachdenken zwingen. Auf dem Weg durch das Balkangebiet sind die Hinterlassenschaften des Krieges immer noch allgegenwärtig. Zerstörte Häuser und Ruinen  säumen noch immer die Straßen auf dem Lande. Auch in den Städten wie Mostar und Dubrovnik zeugen trotz des grandiosen Wiederaufbaus unzählige Einschusslöcher von den Wirren des Krieges. Unsere Route führte uns mehrfach durch verminte Waldgebiete. Kilometerweit sind wir auf Schotterwegen unterwegs gewesen, an denen links und rechts die entsprechenden Warnschilder stehen - ein beklemmendes Gefühl, wenn man weiß, dass man im Falle des Falles lieber nicht einmal kurz hinter einem Baum verschwinden sollte – es könnte das letzte Mal gewesen sein.

Trotz alldem trifft man hier jedoch stets auf freundliche Menschen und hat mitunter auch Begegnungen die schicksalhaft zu sein scheinen. Von unserem Tourguide Rene weiß ich z.B., dass er bei der Balkan Extrem Tour im Jahre 2008 in Dubrovnik mit türkischen Motorradfahrern ins Gespräch gekommen ist, die ihn spontan nach Istanbul eingeladen haben. Dieser Einladung ist er dann auch tatsächlich gefolgt.  Bei seiner Mammuttour 2009 über 25.000 km durch Osteuropa und Zentralasien bis in die Mongolei („Asien Express“) machte er auch in Istanbul Halt.  Sein türkischer Bekannter Tolga hat ihm dort uneigennützig geholfen als es massive Probleme mit dem Zoll gab. Aus einer zufälligen Begegnung ist eine Freundschaft entstanden.
Auch wir hatten bei unserem Stopp auf dem Bergplateau oberhalb Dubrovniks so eine Begegnung. Rein zufällig kamen wir mit einem jungen Pärchen aus Krasnojarsk in Kontakt - Erzgebirge trifft Sibirien. Ein paar freundliche Worte, ein gemeinsames Erinnerungsfoto, schnell noch die Adressen getauscht und schon ging es weiter. Welch eine Überraschung, als nach kurzer Zeit eine E-Mail mit Fotoanhang bei uns eintrudelte – aus dem fernen Sibirien. Mal sehen was daraus wird – Krasnojarsk ist ja nicht so weit weg...

Die Kombination aus unberührter Natur, unzähligen markanten Sehenswürdigkeiten, die teilweise einzigartig auf der ganzen Welt sind oder auch zum Weltkulturerbe gehören, der Begegnung mit vielen interessanten Menschen, und dem puren Fahrvergnügen sowohl auf als auch abseits der asphaltierten Straßen ist es, was eine Abenteuertour ausmacht – und genau das ist „Balkan Extrem“.“

zur Bildergalerie Balkan Extrem 2010


"Balkan extrem , ein Titel der viel erwarten ließ…

Wir - 5 Belgier - haben René bei seiner Tour „Kurvenspaß im Erzgebirge“ 2009 kennengelernt. Seine sympathische Art, sein Feeling für die Gruppe und die perfekt vorbereiteten Mopeds hatten uns dort überzeugt: der Balkan rief.
Ende Mai 2010 ging es los. Wir trafen uns in Villach. René brachte die KTM's mit und wie im Vorjahr war alles perfekt. Gepäck verzurrt und ab ging es.
Die 2.500 km durch den Balkan entpuppten sich als fahrerisch anspruchsvoll, landschaftlich grandios und kulturell interessant. Einerseits waren die 5 Tage körperlich anstrengend, andererseits konnten wir uns voll auf's Fahren konzentrieren, denn der erfahrene Guide kennt die Gegend wie seine Westentasche. Selbst als eine kleine Landstrasse in einem Abgrund endet, verliert er nicht seine Ruhe.
Die Tagesetappen von plus minus 500 km sind auf den kleinen und kleinsten Strassen, selbst auf den geschotterten Gebirgspässen, eine echte Herausforderung. Wir sind jeden Tag 8 bis 9 Stunden gefahren. UND DAS WAR GEIL. Moped von morgens bis abends - was gibt es Schöneres.
René, ich glaube, wir müssen uns noch für diese phantastische Runde bei Dir bedanken, und ... die Belgier kommen zurück, ganz bestimmt."

PS:
Du kannst nicht glauben was mir nach dem Balkan- Training passiert
ist: ich bin mit meiner Speed Triple einige Wochen später in Mettet
(eine kleine Rennstrecke im Süden Belgiens) gefahren. Wir hatten
perfektes Wetter und perfekte Reifen: Continental Race attack, medium hinten, soft vorne. Ich habe die halben Fußrasten abgerieben und zu guter letzt fast den Motordeckel durchgewetzt und die Knieschleifer ... egal. Meine Fresse - ein besseres Feeling als nach Deinem Intensivkursus im Balkan habe ich noch nie für mein Bike gehabt. Cool...

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